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Liebe Freunde, Interessierte und alle, die schon ein Stück Weg mit mir gegangen sind,
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Wir sind mitten im Winter. Symbolisch betrachtet: mitten im Tod. Und ja, schon wieder bei meinem Lieblingsthema. π
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Willkommen zu einem neuen Lebenszeichen.
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Im November 2025 habe ich an der zehntägigen Online-Akademie MORTEM von Ayatana's Biophilium – Science School for Artists teilgenommen. Zwanzig Künstlerinnen und ein Künstler aus Kanada, den USA, Neuschottland (Nova Scotia), England, Italien, der Türkei und Indien: alle mit dem Tod als zentralem Thema ihrer Arbeit. Ich war im siebten Himmel.
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MORTEM endete nicht mit dem Seminar. Die Teilnehmenden sind nun Teil eines Buchprojekts: Ein atmendes, kollektives Relikt. Ein zusammengesetzter Organismus aus einundzwanzig künstlerischen Positionen, der aus sich selbst heraus lebt. Ein Archiv, das über den Tod meditiert. Mehr dazu in den kommenden Monaten.
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Ein grosser Lichtblick über die Festtagen 2025 war die Begegnung mit Hannes, Andrea und den Sargbauerinnen und -bauern von Heitere Tod. Ein Abend mit Suppe, Lachen und tiefem Austausch über das Sterben.
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Deshalb freue ich mich sehr, Teil des Plötzlich Tod! Festivals zu sein: Freitag, 27.02., bis Sonntag, 01.03.2026 in der Heitere Fahne in Wabern bei Bern.
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Das ganze Programm findest du hier.
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Im Rahmen des Hotel AMORt betreue ich den Heitere Tod Kiosk. Eine kleine Zwischenstation für Neugierige, Mutige und für jene, die dem Tod nicht nur ausweichen wollen.
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Dort findest du meine Arbeiten: Swiss-Skeli-Kalender, handbemalte Postkarten, Sticker und Objekte. Dinge zum Mitnehmen, Aufhängen, Verschenken oder Behalten.
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Und ich bin auch da. Mit Zeit. Mit offenen Ohren. Für Gespräche über Tod, Verlust und all die Übergänge, die sich nicht planen lassen.
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Denn genau so ein ungeplanter Übergang hat mich im Januar selbst getroffen. Wer mich kennt, weiss: Mein Partner ist Trouvaillen Nik. Am Neujahrstag musste er notfallmässig ins Spital -> und blieb zwölf Tage. Sehr nah am Tod. Aber offenbar hatte dieser noch andere Termine.
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Der Rest des Januars gehörte der Erholung in Kallnach. Wir sind in den Lebensfluss gesprungen, schauen nun, wohin er uns trägt.
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Und dann kam der nächste Schnitt: nach dreissig Jahren hat Nik beschlossen, sein Hauptgeschäft an der Münstergasse 16 zu schliessen. Nicht aus Müdigkeit, sondern aus Klarheit.
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Bis im Sommer gibt es noch die Möglichkeit, diesen besonderen Ort zu betreten. Ein Teilverkauf wird folgen: selten, schräg, einmalig. Und vielleicht - ganz vielleicht - entsteht im Tiny Room etwas Neues. Kleiner. Dichter. Näher am Tod.
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Mitten in all dem lerne ich, wie sich mein Wissen aus der Trauerbegleitung nicht nur in Abschieden, sondern auch in alltäglichen und beruflichen Verlusten bewährt.
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Fast hätte ich es vergessen: Ich stecke mitten im Abschluss der Trauerbegleitung und beginne bald mit der schriftlichen Abschlussarbeit. Im nächsten Lebenszeichen erzähle ich von meiner Vision einer lebendigen Trauerbegleitung.
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Ich freue mich auch, wenn du dieses Mail an Menschen weiterleitest, die es interessieren könnte.
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Bis dann, von meinen Knochen zu deinen, wünsche ich euch gute Zeiten.
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πΈοΈππ―οΈπΏπ
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Wenn du dieses Lebenszeichen weitergeleitet erhalten hast und künftig selbst eines empfangen möchtest, kannst du dich hier eintragen.
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